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Modellierballons
sind lange, flexible Ballons, aus denen sie Figuren bauen können. Das
verdrehen der Ballons bedarf einiger Übung, also verzweifeln Sie nicht,
wenn Sie die Figuren nicht auf Anhieb beherrschen.
Auch
Modellierballons sind nicht unkaputtbar. Lange, scharfe Fingernägel,
warme Temperaturen, zu viel Luft im Ballon und zu brutales bearbeiten
bringen die Ballons zum platzen. Die Ballons gibt es in Ballonläden,
Jonglierläden und oft auch im Kaufhaus. Wenn sie einen Fachladen in der Nähe
haben, lassen Sie sich beraten. Gute Qualität ist auch bei Ballons nicht
ganz unwichtig.
Material:
Modellierballons;
Ballonpumpe
Aufblasen:
Bevor Sie den
Ballon aufpumpen, ziehen Sie einige Male auseinander.

Setzen Sie die
Pumpe an

und blasen Sie
den Ballon NICHT VOLLSTÄNDIG auf. Es muss immer etwas Platz am Ende des
Ballons sein, damit die Luft beim verdrehen ausweichen kann.

Sollten Sie den
Ballon mit dem Mund aufblasen wollen, brauchen Sie auch etwas Übung.
Anstatt wie wild zu pusten, müssen Sie die Luft stoßartig in den Ballon
pressen. Das hört sich schwierig an und das ist es auch, zumindest, wenn
man es nicht kann.
Technik:
Eine Blase
abdrehen: Nehmen Sie den Ballon in beide Hände.

Angefangen wird
IMMER an der Seite des Ballons, an dem der Knoten ist. Drücken Sie den
Ballon mit Daumen und Zeigefinger (einer Hand) zusammen und verdrehen Sie
den Ballon mit beiden Händen. Die Hände verdrehen den Ballon
entgegengesetzt. Nun haben Sie eine Blase. Das Problem ist nur, dass Sie
den Ballon weiter festhalten müssen, denn eine Blase alleine hält nicht.
Lassen Sie die Blase los, springt sie wieder zurück und der Ballon sieht
aus wie vorher.

Verdrehen: Wenn
Sie eine Blase abdrehen bekommen Sie eine verengte Stelle im Ballon.
Drehen Sie zwei (oder drei) Blasen ab und verdrehen Sie verengten Stellen
miteinander. Dafür müssen Sie den Ballon natürlich verbiegen. Nun hält
sich der Ballon selber. Die Blasen bleiben wie Sie diese modelliert haben.
Figuren:
Herz:
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Pumpen Sie
den Ballon fast bis zum Ende auf. Verknoten sie Anfang und Ende des
Ballons miteinander.
Gegenüber des
Knotens nehmen Sie den Ballon in beide Hände, und drücken einen Knick
nach innen ab, so als wenn sie ein Herz formen wollte. Drücken Sie den
inneren Herzknick fest ab, denn durch die warmen Hände verformt sich
der Ballon.

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Lassen Sie
den Ballon zwischendurch los und schauen sie ob das Herz geformt ist.
Wenn es noch nicht genug ist, drücken Sie noch einmal zu.

Tiere:
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Einfache
Tiere werden immer im gleichen Schema gebaut. Angefangen (an der
Knotenseite des Ballons) über Nase, dann die Ohren, Hals,
Vorderbeine, Körper, Hinterbeine und der Schwanz bleibt übrig.
Merken sie sich diese Reihenfolge und Sie wissen immer, was sie gerade
bauen. Lassen Sie beim Aufblasen einige cm Ballon über, damit die
Luft dahin ausweichen kann. Nehmen sie den Ballon in beide Hände

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und drehen
Sie eine Blase ab.

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Diese Blase
wird die Nase des Tieres. Halten Sie die Blase fest und drehen Sie
noch eine Blase ab. Diese Blase wird das erste Ohr. Halten Sie auch
diese Blase fest.

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Drehen Sie
eine dritte Blase ab (genauso groß wie die zweite Blase), das zweite
Ohr. Knicken Sie die ersten beiden Blasen über die dritte Blase und
verdrehen Sie den ersten Knick mit dem dritten Knick. Oder knicken Sie
die ersten beiden Blasen über das lange Ende und verdrehen Sie direkt
ohne die dritte Blase vorzuarbeiten.

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Nun können
Sie den Ballon wieder loslassen. Nun geht es genauso weiter: Erst eine
Blase (der Hals), dann noch eine Blase (ein Bein)

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und eine
dritte Blase, die genauso groß ist wie die zweite Blase (das zweite
Bein). Den ersten und den dritten Knick verdrehen. Ballon loslassen

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und wieder
neu ansetzen: Eine Blase (Körper), noch eine Blase (erstes
Hinterbein)

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und noch
eine Blase (zweites Hinterbein). Auch wieder ersten und dritten Knick
verdrehen. Der Schwanz bleibt übrig.

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Wenn Sie die
Länge der Ohren, des Halses oder der Beine verändern, bekommen Sie
verschiedene Tiere. Probieren Sie aus. Wenn Sie etwas Gefühl für die
Ballons bekommen haben, fallen Ihnen bestimmt auch selber einige
Formen und Figuren ein. Ansonsten gibt es viele nette Bücher mit
Figuren. Viel Spaß beim üben!




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